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karibib:geology

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Karibibite
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Dimension Stones
Fluorite
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Giniite
Heliodor
Henckert's Bonanza
Hyalite
Jeremejevite
Microcline
Morganite
Peridot
Rose Quartz
Scheelite
Siderite
Torbernite
Topaz
Tourmaline
Wollastonite
Zinnwaldite
Info

The first record of the discovery of semi-precious stones concerns topaz found at the Kleine Spitzkoppe was at the end of 1889.

Later, the beryl varieties aquamarine and heliodor are recovered from the Rössing pegmatites and pegmatites in the vicinity of Karibib.

Heliodor from the Hoffnungsstrahl pegmatite near Rössing are used in a pendant for Empress Auguste Victoria from Germany.

Brightly speckled, deep-blue dumortierite is mined on farm Etemba in the Erongo Mountains.

The first deposits of tin are found at Ameib in the Erongo Mountains in 1909.

Important marble deposits are found around Karibib in 1911.

The first important gem tourmaline deposit is found in 1914 in the mountains 3 km east of Usakos where the DKG mines tin.

Lithium and cesium mining commenced at the Rubikon Mine south of Karibib in 1951.

Navachab Gold Mine opens in 1989 on gold deposits reportedly known to the Germans at the beginning of the century already.
 

Gold in Namibia

Here you can download a PDF file with the history of gold mining in Namibia.
 

Mines of Namibia

Here you can find a list of currently producing mines and their products.
 

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Die Geologie des Großraum Karibib

Das Gebiet um Karibib begann schon vor 2 Millarden Jahren, als hier ein Hochgebiet bestand, welches heute als Abbabis-Komplex bezeichnet wird. Das Gebiet war Teil des Kongo-Kratons, eines Festlandssockels im Ur-Meer, der zu einem Grundbaustein des heutigen afrikanischen Kontinents wurde. Der Abbabis-Komplex blieb für Jahrmillionen stabil. Dies setzte sich solange fort, bis sich vor ca. 900 Millionen Jahren mit dem Einsetzen des sogenannten Damara-Zeitalters das Abbabis-Hochgebiet großräumig absenkte.

Die fortwährende Erosion und Abtragung sorgte dafür, daß große Mengen Gesteinsmaterial aus dem Abbabis-Komplex in die umliegenden Senken transportiert und dort als Sediment abgelagert wurden. Zusätzlich brach durch gewaltige tektonische Vorgänge die Erdkruste auf und das Meer drang in den entstandenen Graben ein. In diesem langgestreckten Meeresarm lagerten sich in den folgenden Millionen von Jahren Sedimente ab, die heute noch hoch aufragende Damara-Gebirgsformationen aufbauen. Das abgesenkte, ehemalige Abbabis-Hochgebiet wurde von dem einbrechenden Meeresarm aus überflutet. In diesen Flachmeerbereichen (Schelf-Gebiete) bildeten sich mächtige Ablagerungen von Karbonat, welche später zu Kalkstein verfestigt wurden und schliesslich in der folgenden Damara-Gebirgsbildung durch hohe Temperatur- und Druckbedingungen zu Marmor der sogenannten Karibib-Formation umgewandelt wurden, der heute z.B. in den Marmorwerken Karibib verarbeitet wird.

Diese Gebirgsbildung wurde durch plattentektonische Vorgänge verursacht, in deren Verlauf der Kongo-Festlandsockel (Kraton) mit dem südlich gelegenen Kalahari-Kraton kollidierte. Im Zuge dieser Kollisionsbewegung schlossen sich die gebildeten Meeresarme wieder und die darin abgelagerten Sedimente türmten sich zu dem mächtigen Damara-Faltengebirge auf. Durch Auflastdruck verfestigten sich die Geröllmassen und die aufliegenden Sedimente der Meeressande zu Sandstein, während diese Gesteine dann im Zuge der Damara-Gebirgsbildung zu Quarzit umgewandelt wurden. Die Karbonat-Plattformen der Schelfmeere hingegen wandelten sich zu heute mitunter wertvollem Marmor. Interessant ist, daß neben Quarzit bzw. quarzitischen Konglomeraten auch Schiefer vorkommt. Diese Schiefer werden als Biotit-Glimmerschiefer bezeichnet und stellen das Ablagerungsprodukt der tieferen,  küstenferneren Bereiche des einstigen Meeresarms dar, wo  sich keine Sande, sondern vor allem feine, tonhaltige Sedimente bildeten. Auch diese Sedimente wurden von der Gebirgsauffaltung erfasst und durch hohe Drucke und Temperaturen zu Glimmerschiefer metamorphisiert, wobei der schwarz-braune, eisenhaltige Biotit als Glimmer-Art namensgebend ist.

Damara Geology
(entnommen aus: © TU München, Germany)

 

In dem letzten Stadium der Damara-Gebirgsbildung drangen Magma-Blasen (Plutone) in mehreren Kilometern Tiefe in das neugebildete Gebirge ein und erstarrten unterirdisch zu Granit-Gesteinen. Ausgehend von den Plutonen breiteten sich zusätzlich Gase und Gesteinsschmelzen in Form von Gängen in den umgebenden Formationen aus und erstarrten zu sogenannten Pegmatiten, aus denen später Industrieminerale (z.B. Glimmer, Lepidolit) und wertvolle Halbedelsteine gefördert wurden. Durch die nun einsetzende und Jahrmillionen andauernde Erosion wurde das Damara-Gebirge stellenweise bis auf die Basis abgetragen, so daß der emporgehobene, uralte Abbabis-Komplex und die Granit-Körper ans Tageslicht traten und nun als eine malerische Felslandschaft zu besichtigen sind.

Der in der Sonne blendend weiße Marmor der Karibib-Formation stellt nicht nur ein sehenswertes Ausgangsprodukt für die Natursteinindustrie dar, sondern kann auch eine  geologisch sehr interessante Geschichte erzählen. Nach Überflutung weiter Teile des abgesunkenen Abbabis-Hochgebiets bildeten sich auf dessen Randzonen Flachmeerbereiche (Schelfmeere) aus. Hier kam es zum Absetzen großer Mengen von Kalkschlämmen, bestehend aus feinverteiltem Calcit. Diese Sedimentation fand unter so gleichbleibend günstigen Bedingungen statt, daß sich daraus später durch Auflastdruck der immer mächtiger werdenden Schichten ein äußerst reiner  Kalkstein bildete. Dieser Kalkstein wurde dann von der Damara-Gebirgsbildung erfaßt und in den schneeweißen Marmor umgewandelt, der für die gesamte Region Karibib wirtschaftlich von höchstem Interesse ist. Der ebenfalls vorhandene graue Marmor zeugt dagegen von einem Wechsel der Ablagerungsbedingungen in den Schelfmeeren. Es gelangten größere Mengen Sand in  die Kalkschlämme, wobei diese Verunreinigung für die Farbveränderung verantwortlich ist. Es ist daher nicht verwunderlich, daß die grauen Marmor am Kontakt zu den Quarzitgesteinen zu finden sind.

Im Endstadium der Damara-Gebirgsbildung zwischen ca. 580 und 490 Millionen Jahren drangen viele Granitkörper (Granit-Plutone) aus dem tiefen Erdinneren in die auflagernden Gesteinsschichten ein. Heute sind diese als zahlreiche Granit-Kuppen in der Landschaft zu  finden. Oftmals haben diese Kuppen eine sehr mürbe Oberflächenstruktur, die durch regelmäßige Durchfeuchtung mit Nebel und einhergehender Erosion durch mitunter extreme Temperaturschwankungen hervorgerufen wird.

Die sogenannten Pegmatite sind Produkte der späten Abkühlungsphase der Granit-Plutone. Bei Temperaturen zwischen 400 und 700 Grad Celsius stellen sie Gesteinsschmelzen in einem ungewöhnlichen gas-flüssigem-Zustand dar, das in das umgebende Gestein  gepresst wird. Aufgrund des hohen Drucks und der hohen Mobilität dringen diese Schmelzen auch in kleinste Risse des bereits erstarrten Granits bzw. des umgebenden Nebengesteins ein. Da die normalen chemischen Elemente  im Granit bereits erstarrt sind, enthalten die Pegmatite oft seltene Elemente. Nach Abkühlung der Schmelze finden sich in den Pegmatiten deshalb häufig ungewöhnliche Erze (z.B. Cäsium-, Beryllium- und  Lithium-Erz) und Edelsteine (z.B. Turmalin, Aquamarin, etc). Da es sich um kleinere geologische Körper mit relativ hoher Anreicherung an abbauwürdigem Material handelt, sind Pegmatite richtungsweisend für den Abbau von Edelsteinen und den weit verbreiteten Schürfaktivitäten im Gebiet Karibib.

(entnommen aus: © Nicole Grünert. Geo-touristische Untersuchung der Etusis-Lodge)

 

The Geology of the Karibib area

The Mile 72 locality is at the margin of a continental rift generated +/- 540mybp when what is now South America migrated from the supercontinent. During this episode there developed a massive trench with associated turbidite sequences. In conjunction with this sedimentation, the Damara Orogeny was progressing which resulted in high-grade metamorphism within the sediments driven by the emplacement of the granitic Salem pluton. This metamorphism produced a series of chemically simplistic metamorphic pegmatites in the Mile 72 area. These pegmatites are generally sill-like but lack a source, indicating metamorphic rather than primary igneous origins. The pegmatites are coarsely crystalline and generally consists of feldspar, quartz and schorl with minor apatites, lepidolite, & muscovite micas. Approximately 100mybp the Cape Cross-volcanic event and penecontemporaneous emplacement of the Uis tin tantalite pegmatites occurred. These late stage Uis pegmatites extend to Mile 72 and it is now presumed that the jeremejevite was a remobilization crystal product resulting from the intersection of an existing Damara age metamorphic pegmatite, and one of the Cretaceous age Uis pegmatites.

 
Index
Additional Reading

Geological Survey of Namibia
Geological Survey of Namibia

TU München
 

Karibibite

Karibibite.jpg (81650 bytes)
Orange radial sprays of Karibibite on loellingite to 0.75mm. Galileia, Minas Gerais, Brazil

(© Photo by Tom Loomis,
Dakota Matrix Minerals)
 

Jeremejevite

jeremejevite.jpg (24539 bytes)
Jeremejevite
Al6B5O15(F,OH)3
Erongo Mountains
, Karibib

TAK Minerals)
  

Stanekite


Stanekite

KELLER, P. (1997): Stanekite, Fe3+(Mn,Fe2+,Mg)(PO4)O, a new phosphate mineral in pegmatites at Karibib (Namibia) and Pyrénées (France).- Eur. J. Mineral. (in press)

KELLER, P. &; VON KNORRING, O. (1985): Phosphatminerale von Pegmatiten der Farm Okatjimukuju, Karibib, Namibia.- Fortschr. Mineral., 63, Beih. 1, 110
 

Purpurite

purpurit.jpg (20697 bytes)
Purpurite, Conselheira Pena, Brazil. Width 4.5 cm

Collection: Mineralogisches Institut, Universität Mainz.

(© Photo by Rainer Bode, Haltern)

Purpurite also found at Sandamab, Karibib District
 

Tourmaline

tourmaline.jpg (23372 bytes)
Toumaline, Otjua Mine, Karibib/Namibia
12x6x23mm

Cyber Crystals)
 

Aquamarine

aquamarine.jpg (24400 bytes)
Aquamarine, Erongo Mountains, Karibib/Namibia
23x18x34mm

Cyber Crystals)
  

Ernstite

ernstite.jpg (4887 bytes)
Ernstite, White Cap mine, Pennington Co., South Dakota

(© Photo by Dakota Matrix Minerals)
   
Ernstite also found in the Erongo Mountains on farm Davib Ost, Karibib District
 

Klinobisvanite


   
Klinobisvanite also found on Rubicon Mine at Karibib
 

Brabantite


   
Brabantite
CaTh(PO4)2
Karibib

(© )
  

Pucherite


   
Pucherite also found on Rubicon Mine at Karibib
 

Kyanite

kyanite.jpg (17461 bytes)
Kyanite
4[Al2SiO5]
Karibib

(© Photo The Mineralogical Society)
  

Petalite

petalite.jpg (74531 bytes)
   Petalite
Li[AlSi4O10]
Karibib

(© Photo Uni Bremen)
  

 

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